Risiko Freizeit - Versicherungsdschungel ist großteils sehr undurchschaubar

30.07.2012

Die meiste Zeit verbringen wir nicht bei der Arbeit sondern bei diversen Aktivitäten außerhalb der Erwerbsarbeit. Es ist daher nicht verwunderlich, dass auch die meisten Unfälle in der Freizeit passieren. Durch die laufend steigende Lebenserwartung wird die Zahl der Freizeitunfälle im Vergleich zu den Arbeitsunfällen noch weiter ansteigen.Für Unfallversicherungen, die den Aspekt der Freizeitunfälle besonders berücksichtigen, wird seitens der Versicherungswirtschaft schon seit vielen Jahren kräftig die Werbetrommel gerührt. Auf Grund der Vielfältigkeit der Aktivitäten und der immer häufigeren Fernreisen sind dennoch viele Unglücksfälle oft nur sehr mangelhaft und in manchen Fällen aber auch mehrfach versichert.

Wer beispielsweise private Zusatzversicherungen abgeschlossen hat, eine Reise über einen Autofahrerclub inklusive Reiseversicherung bucht und per Kreditkarte bezahlt ist mit großer Wahrscheinlichkeit mehrfach versichert. Jene, die hingegen keine Zusatzversicherungen abgeschlossen haben, Reisen selbst planen, nicht Mitglied bei einem Autofahrerclub sind und auch nicht per Kreditkarte bezahlen, sind bei einem Unglücksfall meist nicht ausreichend versichert.  Auch bei sonstigen Freizeitaktivitäten, beispielsweise bei der Ausübung von gefährlichen Sportarten, bei der Wahrnehmung von ehrenamtlichen Tätigkeiten oder bei der Mithilfe von Festveranstaltungen kann es zu sehr unangenehmen Schadensfällen kommen, wenn nicht durch entsprechende Versicherungen vorgesorgt wird. Der Versicherungsdschungel ist großteils sehr undurchschaubar und weist auch viele lichte Stellen auf. Es ist daher ratsam, den aktuellen Versicherungsbedarf von Zeit zu Zeit genau zu analysieren, damit sowohl Über- als auch Unterversicherungen vermieden werden.